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Lesen, schreiben und rechnen zu können sind unerlässliche Voraussetzungen für die berufliche und persönliche Entfaltung sowie die selbst bestimmte Teilnahme am politischen und gesellschaftlichen Leben. Aus unterschiedlichen Gründen reicht das schulische Lernangebot für einen Teil der Schülerinnen und Schüler nicht aus;
sie geraten in einen
»Teufelskreis aus Misserfolg und Versagen.
Um diese chronifizierte Lernstörung zu überwinden, brauchen die Kinder mehr als schulische Förderung und Nachhilfe - für sie ist die integrative Lerntherapie gedacht.
In der integrativen Lerntherapie wird eine Lernstörung systemisch
als Wirkungsgefüge betrachtet, wie das bekannte
»Strukturmodell
von BETZ/BREUNINGER zeigt.

Ziel der integrativen Lerntherapie ist die (Wieder-) Herstellung einer
»positiven Lernstruktur. Daher zeichnet sie sich aus durch:
  • eine wertschätzende und vertrauensvolle therapeutische Beziehung
  • ausführliche Diagnostik und ein darauf abgestimmtes individuelles Förderkonzept
  • Integration der emotionalen, kognitiven, physiologischen, schulischen und sozialen Bedingungen
  • Kooperation mit Eltern und Lehrern
  • interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Ärzten und anderen Therapeuten

Dies ist nur von qualifizierten Fachleuten zu leisten. Daher verpflichten sich die Lerntherapeuten im FiL nach dem Erwerb ihrer Grundqualifikation zu kontinuierlicher Weiterbildung und Supervision.

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