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Supervision Dyskalkulie

Kreisel e. V.

Datum: 06. Juni 2021

Ort: Online

Anmeldung über: https://www.kreiselhh.de/lerntherapie/seminare

 

Supervision leitet an zur Selbstbeobachtung, unterstützt die alltägliche Arbeit, besonders bei Stillstand, bei Krisen mit sich selber, bei Enttäuschung, Zorn, Frust; Supervision schützt gegenüber eigenen hohen Ansprüchen und Überforderungen, aber auch gegenüber unrealistischen Wünschen, Erwartungen, Forderungen von Kunden/Klienten; Supervision öffnet die Augen für den anderen Blick: Es gibt immer Alternativen, „andere Brillen“ geben neue Perspektiven frei. Supervision reflektiert und stellt Spiegel auf, den einen der Supervisorin bzw. des Supervisors, die vielen der Mit-Supervisanden in der Gruppe; Supervision solidarisiert mit sich selber – indem man sich neben sich stellt und indem mit den anderen Supervisanden ein kollegiales Netz gebildet wird; Supervision qualifiziert durch die Kompetenzen der Gruppe, den Austausch immensen Wissens und vielfältiger Erfahrung; Supervision professionalisiert durch die Summe von Selbstbeobachtung, Unterstützung, Selbstschutz, Öffnung, Reflektion und Vernetzung.

 

Supervision leistet einen entscheidenden Anteil zur Professionalisierung und Qualifizierung der lerntherapeutischen Arbeit. Laufende Fortbildung, also die Auseinandersetzung mit fachlichen Inhalten, wird von LerntherapeutInnen selbstverständlich praktiziert – und dies wird wie in allen anderen Berufen vom Kunden und auch von behördlichen oder vergleichbaren Kostenträgern vorausgesetzt.

Den gleichen Stellenwert hat die Auseinandersetzung mit der eigenen Arbeit, d.h. der eigenen Persönlichkeit die diese Arbeit gestaltet, prägt, lebt. Die so verstandene Supervision hat also noch eine höherer Bedeutung, ist wichtiger als eine weitere neue Methode, indem sie die Lebensqualität der Arbeit erhält und deren Zukunft sicherstellt.