FACHTAGUNG 2027

Wie können Kinder lernen, ihr eigenes Lernen und ihre Gefühle besser zu verstehen und zu steuern? Und wie können Unterricht und Therapie sie dabei unterstützen?
Die FiL-Fachtagung 2027 „Selbstregulation in Unterricht und Therapie“ bringt am 24. und 25. April in Erfurt wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Impulse zusammen – von Metakognition und Growth Mindset über Bewegung und Emotionsregulation bis hin zur Stärkung von Selbstwirksamkeit.
Es warten spannende Vorträge, praxisnahe Workshops und der Austausch mit Fachkolleg:innen.

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INFORMATIONEN

FIL-Fachtagung 2027
„Selbstregulation in Unterricht und Therapie“

24.–25. April 2027, Universität Erfurt
In Kooperation mit dem Fachbereich Sonderpädagogik der Universität Erfurt

Bei der FiL-Fachtagung 2027 „Selbstregulation in Unterricht und Therapie“ am 24. und 25. April in Erfurt steht die Frage im Mittelpunkt, wie Kinder lernen können, ihr eigenes Lernen, ihre Gefühle und ihr Verhalten bewusster wahrzunehmen und zunehmend selbst zu steuern. Selbstregulation gilt als wichtige Grundlage für erfolgreiches Lernen und persönliche Entwicklung. Doch wie lässt sie sich im Unterricht und in der therapeutischen Arbeit gezielt fördern? Und welche Rolle spielen dabei die Lernatmosphäre, die eigenen Überzeugungen, Bewegung und die Fähigkeit, über das eigene Denken nachzudenken? Die Fachtagung beleuchtet diese Fragen aus unterschiedlichen wissenschaftlichen und praktischen Perspektiven und zeigt, welche Faktoren Kinder darin unterstützen, selbstwirksam und eigenständig zu handeln.

In Vorträgen, Workshops und im Austausch mit Fachkolleg:innen erhalten die Teilnehmenden Impulse für die pädagogische und therapeutische Praxis. Das Programm spannt einen Bogen von der Gestaltung lernförderlicher Umgebungen über Metakognition und Growth Mindset bis hin zu Bewegungsangeboten, Emotionsregulation und der Stärkung von Selbstwirksamkeit. Auch die Bedeutung des familiären Umfelds wird aufgegriffen. Die Fachtagung verbindet damit aktuelle fachliche Perspektiven mit konkreten Anregungen für den Berufsalltag und bietet Raum, neue Ansätze kennenzulernen, eigene Erfahrungen zu teilen und Möglichkeiten zu entdecken, Kinder auf ihrem Weg zu mehr Selbstregulation zu begleiten.

Im Rahmen der Tagung stellen wir wieder drei herausragende Masterarbeiten von Absolvent:innen aus den Studiengängen der Integrativen Lerntherapie in Form von wissenschaftlichen Plakaten vor. Die Plakate sind am Samstag ganztägig ausgestellt. Die Vorstellung durch die Präsentierenden und die Preisverleihung erfolgt am Samstagnachmittag. Ihre Stimme zählt! Alle Teilnehmenden stimmen nach der Präsentation des Posters per QR-Code ab.

Konferenz

KONTAKT & ANFAHRT

Universität Erfurt (Campus)
Nordhäuser Straße 63, 99089 Erfurt
Erziehungswissenschaftliche Fakultät C07

Mit Bahn und Fernreisebus: Vom Hauptbahnhof ist die Universität Erfurt bequem mit der Straßenbahn (Haltestelle „Universität“).

Mit der Straßenbahn: Um vom Bahnhof zur Universität zu fahren, nehmen Sie ab Bahnhof die Linien 3 (Richtung Europaplatz) und 6 (Richtung Rieth).

Mit dem Auto: Hinter dem Gelände der Universität befindet sich ein Besucherparkplatz, auf dem ausreichend kostenlose Parkplätze zur Verfügung stehen. Bitte geben Sie hierfür in das Navigationssystem „An der Parkharfe“ ein.

Anreise & Lageplan

Konferenz

ANMELDUNG & PREISE

· Teilnahme an der Tagung mit allen Vorträgen Samstag und Sonntag und jeweils einem ausgewählten Workshop am Nachmittag
· Nutzung einer Online-Plattform während und nach der Tagung (Handouts und Informationen)
· Verpflegung mit Getränken während der Tagung sowie einem Mittagessen mit vegetarischen Variationen, Obst und einem Kuchenbuffet am Nachmittag

Frühbucher bis 15. Januar 2027
Mitglieder: 315 € | Nicht-Mitglieder: 335 €

Regulär ab 16. Januar 2027
Mitglieder: 335 € | Nicht-Mitglieder: 360 €

Studierende mit Nachweis: 299 €
FiL-Regionalsprecher:innen: 265 €

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ÜBERNACHTUNGSMÖGLICHKEITEN

Im Augustinerkloster konnten wir ein Zimmer-Kontingent reservieren.

Bio-Hotel Kastanienhof Erfurt

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Bio-Hotel Kastanienhof Erfurt

・128 € für zwei Nächte
・64 € pro Nacht
・ohne Frühstück
・für Frühbucher mit Vorauszahlung und ohne Stornierung

Kastanienhof Erfurt
Lachmühle 3
99090 Erfurt
kastanienhof-erfurt.de

mail@kastanienhof-erfurt.de

Hotel DAS KEHRS

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Hotel DAS KEHRS

・246 € für 2 Nächte ohne Frühstück
・123 € pro Nacht ohne Frühstück

Hotel DAS KEHRS
Petersberg 18
99084 Erfurt
www.hotel-daskehrs.de

hotel@daskehrs.de

Augustinerkloster zu Erfurt

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Augustinerkloster zu Erfurt

・217 € für 2 Nächte
・108 € pro Nacht
・inklusive Frühstück, Service, Kulturabgabe

Augustinerkloster zu Erfurt
Augustinerstraße 10
99084 Erfurt
www.augustinerkloster.de​​​​​​​

Bitte geben Sie bei der Buchung „FiL-Fachtagung“ an. Unser Kontingent kann bis 8. März 2027 in Anspruch genommen werden.

info@augustinerkloster.de

PROGRAMM

SAMSTAG, 24. APRIL 2027

Einlass: ab 9:30 Uhr 
Start: 10:00 Uhr
Aussteller und Posterausstellung

10:00 Uhr | Begrüßung und Einführung ins Thema (Vorstand)

10:10 Uhr | Begrüßung durch die Rektorin des Fachbereichs Sonderpädagogik

10:20 Uhr | Vortrag 1
Prof. Dr. Ulrich Trautwein | Selbstregulation als Superpower: Implikationen für die Lerntherapie

11:20 Uhr | Vortrag 2
Dr. Janina Eberhart | Metakognition als Schlüssel zum selbstgesteuerten Lernen

12:30–14:00 Uhr | Mittagspause

14:00 Uhr | Vortrag 3
Marieke Klein | Damit es mit dem Lernen läuft – Lernen mit Kopf, Herz, Hand und Fuß

15:00 Uhr | Kleine Kaffeepause mit Posterwalk

15:30–17:00 Uhr | Parallele Workshop-Phase
WS 1 | Prof. Dr. Ulrich Trautwein | Selbstregulation fördern – mit den drei Basisdimensionen der Unterrichtsqualität
WS 2 | Dr. Janina Eberhart | Lernen lernen – Wie Sie Grundschulkinder dabei unterstützen können, ihr eigenes Lernen zu reflektieren und zu steuern
WS 3 | Jovita Brose | Selbstregulation im System Familie – lernen, begleiten, vorleben

WS 4 | Marieke Klein | Bewegung im kleinen Raum – Lernen mit Hand und Fuß ganz praktisch

17:00 Uhr | Kaffeepause/Snacks

17:30 Uhr | Posterpräsentation

18:00 Uhr | Ausklang

ab 19:30 Uhr | Get-together
Wir reservieren für alle Interessierten Räumlichkeiten in einem schönen örtlichen Restaurant.

Universität Erfurt
© Marcus Glahn

PROGRAMM

SONNTAG, 25. APRIL 2027

Einlass: 08:30 Uhr
Start: 09:00 Uhr

09:00 Uhr |  Begrüßung und Einführung in den Tag

09:10 Uhr | Vortrag 1
Prof. Dr. Andrea Schmid | Die Bedeutung der „Atmosphäre“ beim Lernen

10:10 Uhr | Vortrag 2
Prof. Dr. Marcus Eckert | Growth Mindset – Warum es nicht um höher, weiter, besser geht – sondern um gemeinsames Wachsen

Kleine Kaffeepause

11:30 Uhr | Vortrag 3
Frauke Niehues | Metaphern, Impacttechniken und hypnotherapeutische Interventionen für mehr Selbstwirksamkeit

12:30 Uhr | Mittagspause 

14:00–15:30 Uhr | Parallele Workshop-Phase
WS 1 | Dr. Heike Rosenberger | Emotionsregulation bei Kindern mit Lern- und Verhaltensproblemen unterstützen
WS 2 | Prof. Dr. Antje Ehlert | Lernen in Gang bringen und dranbleiben! Exekutive Funktionen und Selbstregulation in Unterricht und Lerntherapie verstehen und fördern
WS 3 | Prof. Dr. Marcus Eckert | Stark im Stress – Wie wir Kinder und Jugendliche in ihrer Stress- und Emotionsregulation stärken können
WS 4 | Frauke Niehues | Selbstwirksamkeit erlebbar machen: Impacttechniken, Metaphern und
hypnotherapeutische Ressourcenarbeit

15:30–16 Uhr | Kaffee und Kuchen, Ausklang mit Thementischen

REFERENT:INNEN

Jovita Brose

therapist

Jovita Brose

Jovita Brose arbeitet als Schulberaterin im Bereich der Berliner Grundschulen, Supervisorin sowie Integrative Lern- und Erlebnisorientierte Familientherapeutin. Ihre Arbeit fokussiert die Gestaltung gleichwürdiger Beziehungen, Sprachbildung sowie die Reflexion eigener Muster in der professionellen Begleitung von Kindern, Familien und pädagogischen Teams.
 

Workshop: Selbstregulation im System Familie – lernen, begleiten, vorleben

Selbstregulation ist in Familienalltag und Beratung allgegenwärtig: in Übergängen, Konflikten, Belastungssituationen - besonders in Momenten, in denen Kinder wie Erwachsene an ihre Grenzen kommen. Der Workshop lädt dazu ein, Selbstregulation als Beziehungs- und Entwicklungsprozess im Familiensystem zu betrachten. Im Mittelpunkt stehen die Fragen, wo Selbstregulation in der Familie eine Rolle spielt, wie sie in der Beratung aufgegriffen werden kann und wie Erwachsene Kindern Selbstregulation nicht nur vermitteln, sondern auch vorleben können. Dabei geht es um eine Haltung, die Lernen als Prozess versteht: Lernen dürfen heißt, etwas noch nicht zu können.

Dr. Janina Eberhart

therapist

Dr. Janina Eberhart

Janina Eberhart ist Entwicklungspsychologin und beschäftigt sich mit der kognitiven Entwicklung von Kindern in Bildungskontexten. Ihr Fokus liegt auf Selbstregulation, exekutiven Funktionen und Metakognition. Sie promovierte am Centre for Play in Education, Development and Learning (PEDAL) an der University of Cambridge und konzentrierte sich auf die Unterrichtserfahrungen von Kindern und deren kognitive Entwicklung. Seit 2021 arbeitet sie an der Universität Tübingen und untersucht, wie Grundschulkinder ihr Lernen überprüfen und steuern können.
 

Vortrag: Lernen lernen – Metakognition als Schlüssel zum selbstgesteuerten Lernen in der Grundschule

Dieser Vortrag widmet sich einem zentralen Baustein der kindlichen Selbstregulation: der Metakognition – dem „Denken über das Denken“. Metakognition umfasst das Wissen über die eigenen Denkprozesse und Fähigkeiten sowie die Kompetenz, Lernprozesse aktiv zu steuern. Konkret zeigt sich Metakognition, wenn Kinder beim Bearbeiten von Aufgaben überprüfen, wie gut sie vorankommen, und bemerken, wenn etwas nicht funktioniert.

Auch Erwachsene kennen dieses Phänomen: Sicher haben Sie schon einmal beim Lesen festgestellt, dass Ihre Gedanken abgeschweift sind und Sie den Inhalt gar nicht mehr aufgenommen haben. Genau in diesem Moment der Selbstwahrnehmung war Metakognition am Werk. Erwachsene verfügen über viel Übung in dieser Fähigkeit, während sie sich bei Kindern erst entwickelt. Jedoch gibt es interindividuelle Unterschiede. Manche Kinder wenden bereits metakognitive Strategien an, andere entwickeln diese Fähigkeiten erst noch. Die Forschung zeigt, dass Kinder mit ausgeprägteren metakognitiven Fähigkeiten effektiver und erfolgreicher lernen.

Ziel dieses Vortrags ist es, das Konstrukt Metakognition zu erläutern und einen fundierten Überblick über wirksame Fördermöglichkeiten auf Basis aktueller wissenschaftlicher Evidenz zu geben.
 

Workshop: Lernen lernen – Wie Sie Grundschulkinder dabei unterstützen können, ihr eigenes Lernen zu reflektieren und zu steuern

Wenn Kinder ihr eigenes Lernen im Blick behalten, merken, ob sie eine Aufgabe nicht verstanden haben, oder gezielt eine andere Herangehensweise ausprobieren, sind das Ausdrucksformen von Metakognition. Diese Fähigkeit, das eigene Denken zu beobachten und zu steuern, ist eine wichtige Voraussetzung für erfolgreiches Lernen und muss gelernt werden.
In diesem Workshop steht der Praxistransfer im Mittelpunkt. Gemeinsam mit Kolleg:innen reflektieren die Teilnehmer:innen, welche metakognitiven Lernstrategien in ihrem Kontext bereits zum Einsatz kommen, und entwickeln Ideen für zusätzliche Ansätze zur gezielten Förderung. Im Ergebnis nehmen die Teilnehmer:innen konkrete, direkt umsetzbare Impulse für den eigenen Kontext mit.

Prof. Dr. Marcus Eckert

therapist

Prof. Dr. Marcus Eckert

Marcus Eckert ist ausgebildeter Lehrer und klinischer Psychologe, mit dem Schwerpunkt Schul- und Entwicklungspsychologie. Er hat eine Professur für diese Fachgebiete an der APOLLON Hochschule in Bremen inne. Zu seinen Forschungsschwerpunkte zählen Emotions- und Selbstregulation. Seit vielen Jahren arbeitet er mit Lehrer:innen und Schüler:innen zu Themen mentaler Gesundheit, Kommunikation und Classroom Management und ist Mitbegründer des Resonanzfestivals. Zudem entwickelte er bewährte Programme wie das Training „Stark im Stress“ oder das "Klinische Classroom Management".

Vortrag: Growth Mindset – Warum es nicht um höher, weiter, besser geht – sondern um gemeinsames Wachsen

„Du musst nur an dich glauben!“ – So einfach lässt sich Growth Mindset missverstehen. Tatsächlich geht es nicht darum, sich ständig zu verbessern, immer neue Ziele zu erreichen oder Misserfolge einfach positiv umzudeuten. Im Zentrum steht vielmehr eine andere Sicht auf Lernen: Fähigkeiten sind entwickelbar – und Entwicklung entsteht nicht im luftleeren Raum, sondern in Beziehungen und Kontexten. Besonders wichtig sind dabei Vorbilder, die ein Growth Mindset selbst vorleben und zeigen, wie man mit Fehlern, Herausforderungen und Rückschlägen konstruktiv umgeht.

Was bedeutet das für die Lerntherapie? Wie können Lerntherapeut*innen eine Haltung fördern, in der Fehler zu Lerngelegenheiten werden, Herausforderungen neugierig machen und Kinder und Jugendliche wieder erleben: Ich kann etwas bewirken und mich weiterentwickeln. Eine solche Überzeugung ist zugleich eine wichtige Grundlage für selbstreguliertes Lernen: Wer an die eigene Entwicklungsfähigkeit glaubt, ist eher bereit, sich Ziele zu setzen, Strategien auszuprobieren, Rückschläge zu reflektieren und das eigene Lernen aktiv zu steuern.

Der Vortrag verbindet aktuelle Forschung zum Growth Mindset mit konkreten Impulsen für die lerntherapeutische Praxis – und nimmt dabei besonders die soziale Seite des Wachsens in den Blick: Wie können wir gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen wachsen, statt von ihnen zu verlangen, immer besser zu werden?
 

Workshop: Stark im Stress – Wie wir Kinder und Jugendliche in ihrer Stress- und Emotionsregulation stärken können

Ein ressourcenorientierter Workshop für Lerntherapeut*innen

Lernen ist nicht nur eine Frage von Wissen und Können. Es ist auch mit Emotionen verbunden: mit Freude und Neugier, aber ebenso mit Unsicherheit, Frustration, Scham oder Versagensängsten. Gerade Jugendliche, die wiederholt Misserfolge erlebt haben, entwickeln nicht selten ein belastendes Verhältnis zum Lernen und zu den eigenen Fähigkeiten. Wie können wir sie dabei unterstützen, aus solchen Mustern herauszufinden und neue Erfahrungen mit sich selbst zu machen?

Der Workshop vermittelt zentrale Ideen aus dem Trainingskonzept Stark im Stress für Jugendliche. Im Mittelpunkt steht ein ressourcenorientierter Zugang zur Stress- und Emotionsregulation, der Jugendliche nicht auf ihre Schwierigkeiten oder gewohnten Reaktionen reduziert, sondern ihre vorhandenen Fähigkeiten und Entwicklungsmöglichkeiten in den Blick nimmt.

Die Teilnehmenden lernen ausgewählte Methoden kennen, mit denen Jugendliche ihre Emotionen besser verstehen, körperliche Signale wahrnehmen und gezielt beeinflussen sowie hilfreiche Gedanken und positive Erfahrungen aktivieren können. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Arbeit mit der eigenen Perspektive: Wie können Jugendliche Abstand zu gewohnten Reaktionsmustern gewinnen, neue Handlungsmöglichkeiten entdecken und diese im Alltag erproben?

Dafür nutzen wir unter anderem Elemente aus Achtsamkeit und Körperarbeit, Übungen zur Aktivierung hilfreicher Emotionen sowie die Metapher des Regieraums. Sie eröffnet Jugendlichen die Möglichkeit, sich nicht nur als Schauspieler:innen im eigenen Leben zu erleben, sondern zugleich in die Rolle der Regisseur:innen zu wechseln: das eigene Erleben mit etwas Abstand zu betrachten, neue Perspektiven einzunehmen und das eigene Handeln bewusst zu gestalten.

Der Workshop verbindet kurze theoretische Impulse mit praktischen Übungen und Reflexionen. Dabei geht es immer wieder um die Frage, wie sich die vorgestellten Ansätze in die lerntherapeutische Arbeit übertragen lassen.

Die Teilnehmenden nehmen mit: 

・ein vertieftes Verständnis für die Bedeutung von Stress- und Emotionsregulation im Lernprozess,
・konkrete Übungen zur Förderung von Körperwahrnehmung, Achtsamkeit und emotionaler Selbstregulation,
・Impulse zur Stärkung von Selbstwirksamkeit und Growth Mindset,
・Methoden, um Jugendliche beim Entdecken neuer Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten zu begleiten,
・Ideen für die Integration ressourcenorientierter Interventionen in die eigene lerntherapeutische Praxis.

Prof. Dr. Antje Ehlert

therapist

Prof. Dr. Antje Ehlert

・Professur für Inklusionspädagogik

・Förderschwerpunkt Lernen

・Sie forscht und lehrt an der Universität Potsdam
 

Forschungsschwerpunkte

・Entwicklung mathematischer Kompetenzen vom Kindergartenalter bis in die Sekundarstufe

・Entwicklung von Screenings und Diagnostikverfahren zur Erfassung von Rechenschwierigkeiten vom Vorschulalter bis Ende der Grundschule

・Analyse von Faktoren, die die mathematische Entwicklung beeinflussen

・Evaluierung von Trainingskonzepten für Kinder mit Schwierigkeiten beim Rechnenlernen im Vorschulalter und im frühen Grundschulalter

・Verschiedene Themen der Unterrichtsentwicklung: z. B. Entwicklung von Lehrpersonenkooperation, Einfluss von Lehrpersonenkooperation auf das Lernen von Schülerinnen und Schülern

・Förderung des selbstregulierten Lernens im schulischen Kontext
 

Workshop: Lernen in Gang bringen und dranbleiben! Exekutive Funktionen und Selbstregulation in Unterricht und Lerntherapie verstehen und fördern

Erfolgreiches Lernen stellt vielfältige Anforderungen: Kinder müssen Informationen im Arbeitsgedächtnis verfügbar halten, ihre Aufmerksamkeit ausrichten, Handlungsimpulse regulieren und flexibel auf Schwierigkeiten oder veränderte Anforderungen reagieren. Diese Prozesse werden wesentlich durch exekutive Funktionen unterstützt. Sie spielen damit eine wichtige Rolle für die Regulation von Lernprozessen und die Entwicklung zunehmend selbstständigen Lernens.

Im Workshop lernen die Teilnehmenden die zentralen exekutiven Funktionen Arbeitsgedächtnis, Inhibition und kognitive Flexibilität und ihre Bedeutung für das Lernen kennen. Anhand konkreter Situationen aus Unterricht und Lerntherapie untersuchen sie, welche Anforderungen unterschiedliche Lernaufgaben an Kinder stellen und wie sich mögliche Schwierigkeiten beim Lernen besser verstehen lassen. Darauf aufbauend erproben und entwickeln sie praktische Möglichkeiten, um Kinder bei der Bewältigung dieser Anforderungen zu unterstützen. Dabei geht es sowohl um die Gestaltung lernförderlicher Rahmenbedingungen als auch um konkrete Unterstützungsangebote, die Kindern helfen, ihre Aufmerksamkeit, ihr Handeln und ihre Lernprozesse zunehmend eigenständig zu regulieren.

Die Teilnehmenden nehmen fundiertes Hintergrundwissen sowie konkrete, direkt umsetzbare Ideen für die Förderung exekutiver Funktionen und die Unterstützung von Lernprozessen in Unterricht und Lerntherapie mit.

Marieke Klein

therapist

Marieke Klein

Mich beschäftigt seit vielen Jahren die Frage, was Menschen brauchen, damit Lernen und Entwicklung gelingen können. Dabei verbinde ich meinen bewegungswissenschaftlichen Hintergrund als Diplom-Sportwissenschaftlerin mit meinen Erfahrungen als Integrative Lerntherapeutin und systemische Supervisorin. Diese unterschiedlichen Perspektiven prägen auch meine Arbeit im KREISEL e.V., zu dessen Leitungsteam ich seit 2013 gehöre. Besonders interessiert mich das Zusammenspiel von Körper und Bewegung, Emotionen, Beziehungen und kognitiven Prozessen. Wissenschaftliche Erkenntnisse mit lebendigem Lernen und konkreter pädagogischer und lerntherapeutischer Praxis zu verbinden, zieht sich dabei wie ein roter Faden durch meine Arbeit.
 

Vortrag: Damit es mit dem Lernen läuft – Lernen mit Kopf, Herz, Hand und Fuß

Was haben Füße mit Lernen zu tun? Kann man Mathematik mit den Händen besser verstehen? Warum funkt der Bauch beim Denken dazwischen? Und weshalb lernt es sich gemeinsam manchmal leichter als allein?

Lernen findet eben nicht nur im Kopf statt. Der ganze Mensch lernt mit: Füße und Hände, Haltung und Bewegung, Bauch und Gehirn, Gefühle und Gemeinschaft.

Ich nehme Sie mit auf eine bewegte Reise durch den lernenden Körper – von ganz unten bis ganz oben und wieder zurück. Dabei begegnen uns Erkenntnisse aus Neurowissenschaften, Embodiment-Forschung und Bewegungswissenschaften ebenso wie die systemische Frage: Was braucht ein Mensch eigentlich, damit Lernen gelingen kann?

Es geht um Füße, die uns tragen, Hände, die begreifen, Bewegung, die das Denken in Schwung bringt, Gefühle als Lernkraftverstärker und Gruppen, in denen Lernen ansteckend werden kann. Und auch der Bauch darf mitreden.

Mit wissenschaftlichen Erkenntnissen, praktischen Impulsen, kleinen Experimenten und der Einladung, manches gleich selbst auszuprobieren.

Ein Vortrag für alle, die Lernen ganzheitlich betrachten und mit Kopf, Herz, Hand und Fuß neue Ideen für Lerntherapie, Schule und pädagogische Praxis entdecken möchten.

Damit es mit dem Lernen läuft. Im wahrsten Sinne des Wortes.
 

Workshop: Bewegung im kleinen Raum – Lernen mit Hand und Fuß ganz praktisch

Wie lässt sich Bewegung in Lern- und Fördersituationen einbauen, wenn der Raum klein ist, die Zeit knapp und der Tisch eigentlich schon fast alles ausfüllt?

Anknüpfend an den Vortrag „Damit es mit dem Lernen läuft – Lernen mit Kopf, Herz, Hand und Fuß“ geht es in diesem Workshop darum, die Verbindung von Bewegung und Lernen ganz praktisch zu erproben. Im Mittelpunkt stehen kleine, unkomplizierte Bewegungsimpulse, die sich ohne großen Materialaufwand in Lerntherapie, Förderung und pädagogischen Alltag integrieren lassen – auch auf wenigen Quadratmetern.

Wir probieren gemeinsam aus, wie Bewegung Aufmerksamkeit und Aktivierung unterstützen, Lerninhalte begleiten und festgefahrene Situationen wieder in Fluss bringen kann. Dabei geht es nicht nur um zusätzliche „Bewegungspausen“, sondern vor allem um die Frage: Wie kann Bewegung selbst Teil des Lernens werden?

Die Teilnehmenden lernen unterschiedliche Möglichkeiten kennen, entwickeln Ideen für die eigene Praxis weiter und reflektieren, was für unterschiedliche Kinder, Situationen und Lernziele passen könnte.

Ein Workshop zum Mitmachen, Ausprobieren und Weiterdenken – mit wenig Platz, wenig Material und möglichst vielen Ideen, die sich am nächsten Tag direkt nutzen lassen.

Frauke Niehues

therapist

Frauke Niehues

Frauke Niehues ist approbierte Psychotherapeutin in eigener Praxis und in der Personal- und Organisationsentwicklung tätig. Sie ist Dozentin an Universitäten, leitet ein Fortbildungsinstitut für lösungsorientierte Therapie- und Beratungsansätze und ist Herausgeberin der Reihe „Kompetenz!Box“. Darüber hinaus führt sie ein Portal für Hoch- und Höchstbegabung und ist Gründerin des Spenden- und Gemeinschaftsprojekts „Methodenschatz“, in dem renommierte Kolleg:innen kostenfrei Methoden und Vorträge zur Verfügung stellen und soziale Projekte unterstützen. Einen Überblick über ihre Angebote findet man unter www.frauke-niehues.net.
 

Vortrag: Wenn Worte wirken – Metaphern, Impacttechniken und hypnotherapeutische Interventionen für mehr Selbstwirksamkeit

Wie können Kinder und Jugendliche dabei unterstützt werden, auch in schwierigen Situationen handlungsfähig zu bleiben, Lernhürden zu überwinden und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln? Gerade im Schulalltag reichen Erklärungen und kognitive Strategien häufig nicht aus. Selbstregulation und Selbstwirksamkeit müssen nicht nur verstanden, sondern auch erlebt werden.

Der Vortrag zeigt, wie Metaphern, Impacttechniken und hypnotherapeutische Interventionen genutzt werden können, um solche Erfahrungen gezielt anzuregen. Durch erlebnisorientierte Zugänge lassen sich innere Ressourcen aktivieren, neue Perspektiven eröffnen und hilfreiche innere Zustände leichter zugänglich machen.

Anhand konkreter Beispiele wird verdeutlicht, wie solche Interventionen aufgebaut und gezielt auf unterschiedliche Anliegen und Situationen angepasst werden können. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie erlebnisorientierte Methoden dazu beitragen können, neue Handlungsmöglichkeiten zu eröffnen und Selbstwirksamkeit unmittelbar erfahrbar zu machen.

Die Teilnehmenden erhalten einen praxisnahen Einblick in die Wirkweise und Anwendung von Metaphern, Impacttechniken und hypnotherapeutischer Ressourcenarbeit. Dabei wird gezeigt, wie diese Methoden sowohl im therapeutischen als auch im pädagogischen Kontext eingesetzt und miteinander verbunden werden können.
 

Workshop: Selbstwirksamkeit erlebbar machen – Impacttechniken, Metaphern und hypnotherapeutische Ressourcenarbeit

Wie können wir Kinder und Jugendliche dabei unterstützen, auch bei Lernschwierigkeiten, Leistungsdruck oder emotionalen Herausforderungen wieder Zugang zu ihren eigenen Ressourcen zu finden?

In diesem praxisorientierten Workshop lernen die Teilnehmenden erlebnisorientierte Methoden kennen, mit denen Selbstwirksamkeit und Selbstregulation unmittelbar erfahrbar werden können. Im Mittelpunkt stehen Impacttechniken, Metaphern und hypnotherapeutische Methoden zur Ressourcenaktivierung.

Die Teilnehmenden erleben und erproben verschiedene Interventionen und erfahren, wie durch gezielte Bilder, Symbole, körperliche Erfahrungen und sprachliche Impulse neue Perspektiven und hilfreiche innere Zustände angeregt werden können.

Anhand vieler Beispiele wird gemeinsam erarbeitet, welche Methode sich für welche Hürde eignet und wie Interventionen individuell angepasst werden können.

Ziel des Workshops ist es, den eigenen methodischen Werkzeugkoffer um unmittelbar einsetzbare Interventionen zu erweitern und dabei Selbstwirksamkeit nicht nur zu thematisieren, sondern erlebbar zu machen.

Gerne können auch eigene Fragestellungen eingebracht werden.

Dr. Heike Rosenberger

therapist

Dr. Heike Rosenberger

・Akademische Rätin an der Professur für Inklusive Unterrichtsforschung mit Schwerpunkt Lernen an der Universität Erfurt

・Langjährige Berufserfahrung mit Schüler*innen mit den Förderschwerpunkten Lernen, Geistige Entwicklung und Emotional soziale Entwicklung
 

Workshop: Zwischen Frust und Erfolg – Emotionsregulation bei Kindern mit Lern- und Verhaltensproblemen unterstützen – Evidenzbasierte Strategien für Unterricht und Therapie

Kinder mit Lernschwierigkeiten und Verhaltensauffälligkeiten zeigen überdurchschnittlich häufig Schwierigkeiten in der Emotionsregulation. Diese beeinträchtigen nicht nur das soziale Miteinander, sondern wirken sich auch auf Lernprozesse, Motivation und die aktive Teilhabe am Unterricht sowie an therapeutischen Interventionen aus. Eine gezielte Förderung emotionaler Kompetenzen stellt daher einen zentralen Baustein wirksamer pädagogischer und therapeutischer Unterstützung dar.

Der Workshop vermittelt aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zu den Zusammenhängen zwischen Lern- und Verhaltensschwierigkeiten sowie der Entwicklung und Förderung der Emotionsregulation. Auf der Grundlage evidenzbasierter theoretischer Modelle werden Faktoren beleuchtet, die emotionale Selbstregulation erschweren oder fördern. Darauf aufbauend lernen die Teilnehmenden praxiserprobte Förderansätze und Interventionen kennen, die sich im schulischen und therapeutischen Alltag umsetzen lassen.

Im Mittelpunkt stehen interaktive Übungen, Fallbeispiele und der Austausch von Erfahrungen, sodass die Teilnehmenden konkrete Strategien zur Förderung der Emotionsregulation erproben und deren Anwendung reflektieren können. Abschließend werden Möglichkeiten erarbeitet, die vorgestellten Ansätze nachhaltig in Unterricht und Therapie zu integrieren. Ziel des Workshops ist es, die Handlungssicherheit der Teilnehmenden zu stärken und sie zu befähigen, Kinder mit Lern- und Verhaltensproblemen durch evidenzbasierte Maßnahmen wirksam in ihrer emotionalen Entwicklung zu unterstützen.

Prof. Dr. Andrea Schmid

therapist

Prof. Dr. Andrea Schmid

Andrea C. Schmid ist seit 2019 Professorin für Inklusive Unterrichtsforschung mit dem Schwerpunkt Lernen an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Erfurt. Sie promovierte und habilitierte an der Ludwig-Maximilians-Universität München und arbeitete auch als Professorin an der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg. Zuvor war sie als Diplompädagogin und Sonderschullehrerin in Nürnberg, dem Landkreis Ingolstadt und München tätig. Außerdem ist sie Präsidentin sowohl der International Froebel Society (IFS) als auch der International Fröbel Society Deutschland (IFS-D).
 

Vortrag: Die Bedeutung der „Atmosphäre“ beim Lernen

Der Beitrag fokussiert auf die besondere Bedeutung von Lernatmosphären und deren Auswirkungen auf die Selbstregulierung des Lernens im (außer-)schulischen Bereich, da Kinder und Jugendliche in ihrem Lernen, Verhalten und Handeln wesentlich von der im Raum erfahrenen Atmosphäre betroffen sind. Als Einflussfaktoren auf die Lernatmosphäre zählen neben den sozialen Interaktionen und interpersonellen Beziehungen v.a. die Raumgestaltung und -ausstattung sowie die ausgewählten Lerngegenstände, Lernmaterialien und Lernformen. Deren Wirkweise soll theoretisch und forschungsbasiert dargestellt und damit aufgezeigt werden, dass es sehr sinnvoll ist, bei Überlegungen zu Raumkonzepten in pädagogischen Institutionen von der Lernatmosphäre auszugehen. Bei allen diesbezüglichen Überlegungen ist v. a. die Perspektive der Kinder und Jugendlichen selbst zu berücksichtigen, die beispielsweise aus deren Zeichnungen, Gesprächen sowie Textproduktionen rekonstruiert werden kann. Letztlich wird darauf eingegangen, welche Konsequenzen für die Praxis abzuleiten sind. Daher bildet ein zweiter verstärkt praxisbezogener inhaltlicher Schwerpunkt insbesondere die Förderung (früher) Bildung im Sinne eines Neu-Denkens von Raumkonzepten. Einen weiteren Schwerpunkt stellt der Bezug zu reformpädagogischen Entwicklungen dar. Unter Rekurs auf Friedrich Fröbel (* 21.4.1782, † 21.6.1852) und dessen Menschenbild sowie Sphärenphilosophie soll beispielhaft aufgezeigt werden, wie durch sein Raumkonzept und die entwickelten didaktischen Materialien, die sog. Fröbelgaben, die Lernatmosphäre positiv beeinflusst werden kann. Denn schon durch Fröbel wird auf die hohe Bedeutung des lebenslangen Lernens eingegangen. Insgesamt werden diese Überlegungen durch weitere konkrete Veranschaulichungen aus der Praxis abgeschlossen.

Prof. Dr. Ulrich Trautwein

therapist

Prof. Dr. Ulrich Trautwein

Ulrich Trautwein ist Professor für Empirische Bildungsforschung an der Universität Tübingen und geschäftsführender Direktor des Hector-Instituts für Empirische Bildungsforschung. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen unter anderem die Entwicklung von Motivation und Persönlichkeit im schulischen Kontext, die Begabtenförderung sowie die Effektivität des Bildungssystems. Trautwein ist Gründer und Co-Direktor des LEAD Graduate School & Research Network sowie Mitglied in mehreren Expertenkommissionen und wissenschaftlichen Beiräten im Bereich der Bildungsforschung. 
 

Vortrag: Selbstregulation als Superpower: Implikationen für die Lerntherapie

Aufmerksamkeit steuern, mit Frustration umgehen und das eigene Lernen gestalten: Selbstregulation ist eine zentrale Voraussetzung für erfolgreiches Lernen und Wohlbefinden. Der Vortrag verbindet Erkenntnisse zu selbstreguliertem Lernen, exekutiven Funktionen und Gewissenhaftigkeit zu einer integrierten Perspektive. Er zeigt, wie sich Selbstregulationskompetenz entwickeln und fördern lässt und welche Ansatzpunkte sich für die Lerntherapie ergeben. Dabei werden auch Grenzen und Mythen zur Förderung von Selbstregulation diskutiert.
 

Workshop: Selbstregulation fördern – mit den drei Basisdimensionen der Unterrichtsqualität

Wie können Lernumgebungen Kinder und Jugendliche dabei unterstützen, ihr Denken, ihre Gefühle und ihr Handeln zunehmend selbst zu regulieren? Im Workshop übertragen wir die drei Basisdimensionen der Unterrichtsqualität – Klassenführung, kognitive Aktivierung und konstruktive Unterstützung – auf die (lerntherapeutische) Arbeit in Schule, Kindergarten und Praxis. Anhand von Fallbeispielen und eigenen Erfahrungen erarbeiten die Teilnehmenden, wie klare Strukturen, anregende Aufgaben und unterstützende Beziehungen mit expliziter Strategievermittlung im Zusammenspiel von hilfreicher Anleitung und wachsender Selbstständigkeit wirksam werden.

AUSSTELLER

Konditionen für Ausstellende:
· Tisch im Foyer Samstag und Sonntag: 500 €
· Teilnahme an der Fachtagung für 1 Person inkl.

Anmeldung einer Aussteller-Fläche bitte bis zum 15.12.2026 per E-Mail an:

info@lernfil.de